Gemeinsam eigene Orte schaffen!

Der Raum wird knapp? Bei genauem Hinsehen finden wir allerorten Lücken, in die wir uns einnisten könnten. In unserem Institut für spontanen Nestbau sorgen wir dafür, dass wir das auch wirklich machen.
Dabei verantworten wir nicht nur den Bau, sondern auch die Nutzung unserer Stadtnester – neue Räume für neue Ideen und Beisammensein.

Wer hat’s gewusst: Japanische Dschungelkrähen stibitzen metallene Kleiderbügel, um ihre Nester noch widerstandsfähiger zu machen. Als junge Architekt*innen nehmen wir uns ein Beispiel an den Vögeln. Wir gehen kreativ mit den örtlichen Gegebenheiten um und bauen unsere Nester mit Baustoffen wie Holz, Lehm, Wolle und Recyclingmaterialien, die wir auf ihre kulturellen und sozialen Impacts hin untersuchen.

Wir wollen ausprobieren und erleben, welche Atmosphären und Emotionen sich mit den verschiedenen Baumaterialien und Formideen verbinden – was tut gut? Wo fühlt man sich wohl? Wie sollen unsere Orte aussehen und was werden sie vermitteln?

Die vielseitigen Erprobungsräume werden wir auf unseren Campus-Standorten der Urbanen Praxis (Nachbarschaftscampus Dammweg und Stadtwerk mrzn) sowie am Haupthaus in der S27 – Kunst und Bildung errichten. Vor uns steht ein Erlebnisreicher Prozess: hin zu unserem ganz eigenen Stadtnest.

Fotoauswahl: 1,2,3: STADTBRETTER (© Studio Es) / 4: Frank+Frei / 5: CUCUwohnen / 6: Clan B/ 7: Teufelsberg Opera

In Kooperation mit:

Gefördert durch: