Offenes Werkgelände in Berlin-Marzahn

Das Stadtwerk mrzn ist eine offene und experimentelle Baustelle. Direkt am Otto-Rosenberg-Platz errichten wir gemeinsam ein lokales und internationales Zukunftslabor, in Vielfalt und voller Visionen. Draußen und zusammen. Mit Handwerker*innen, Architekt*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen gestalten junge und ältere Menschen, neue und alteingesessene Nachbar*innen, Initiativen und Vereine gemeinsame Ideen für Freiflächen, neue Arbeitsperspektiven und gemeinschaftliche Stadtentwicklung. Die eigene Initiative und Begeisterung für das Gemeinschaftsprojekt „Stadt“ stehen dabei im Vordergrund. @stadtwerkmrzn_s27

Grafik: Federica Teti | Fotos: Luisa Durrer

Die aktuellen Werkstätten sind ein Bildungsangebot vorwiegend für geflüchtete Frauen. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen wird entschieden, was sie gerne lernen wollen. In den wöchentlichen Treffen wird Deutsch gelernt, Exkursionen in die Stadt geplant und handwerkliche Kenntnisse, sowie künstlerische Techniken vermittelt und ausgetauscht.

 

Die Werkstätten finden am Donnerstag und Freitag im Stadtwerk statt, immer von 10:00 bis 13:00 (nur für Frauen) und von 14:00 bis 17:00 Uhr (offen für alle); die unterschiedliche Excursionen sind (Corona-bedingt) in Planung.

 

Was ist Stadtentwicklung? Wege Erinnerung Gedicht.

Wie bewegen wir uns in der Stadt? Was ist Orientierung? Was bedeutet es unterwegs zu sein? Wie bist du hierher gekommen? Gemeinsam mit Künstler*Innen und Neuberliner*Innen und Nachbar*Innen wollen wir persönliche Wege in der Stadt kartieren, emotionale Stadtpläne gestalten und über die Stadt, wie wir sie kennen, forschen. Wir reden über „Stadt“, machen/planen Excursionen und erzählen uns Geschichten aus unseren Herkunftsländern.

Wir sticken und stempeln „unsere“ Wege auf Textil, wir gestalten ein persönlichen Atlas in Form eines Kopfkissens.

Impressionen unseres Herbstferienprogramms:

Fotos: 4-6,8,9 Ludwig Schaible und 1,2,7 Nils Koenning | Grafik: Federica Teti

In Kooperation mit:

Gefördert durch:

Titelfoto: Luisa Durrer | Grafik: Federica Teti