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Ein Zelt, das ist Reise und Ankommen, Abenteuer und Geborgenheit, Schutz auf Zeit. Ein Zelt ist ein Refugium. Geflüchtete Jugendliche aus dem refugium LERNWERKSTÄTTEN unserer Bildungsmanufaktur laden ein in ihr Schattenzelt. 

Statt als Projektionsfläche gesellschaftlicher Diskurse herzuhalten, lassen die Jugendlichen ihre eigenen Geschichten und Wünsche am Zelthimmel tanzen. 

Viele von ihnen kommen aus Ländern, in denen Gastfreundlichkeit eine tragende kulturelle Rolle spielt. Ein eigener Raum wird geschaffen, selbst gestaltet und schließlich geteilt – alle sind herzlich eingeladen zu Tee, zu Snacks, zu Gespräch und Schattenspiel.

Freitag 28. April | 14 Uhr | Hof der S27 – Kunst und Bildung

Das Schattenzelt ist Teil unseres Projekts Schattenzensus. Parallel zur Zensus-Umfrage beschäftigen sich verschiedene Gruppen an unserem Haus mit ihren Lebensverhältnissen in Deutschland. Sie werfen ein Spotlight auf die vielen alltäglichen Erfahrungen, auf Ausgrenzung und das „Schattenhafte“ des Erlebten, das sich oft nur schwer in Worte fassen lässt und der grobmaschigen Volkszählung entgeht.


»Schattenzensus« wird gefördert durch den Fonds Soziokultur.

Die refugium LERNWERKSTÄTTEN laufen im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

A tent is a journey and an arrival, adventure and security, temporary shelter. A tent is a refuge. Young refugees from the refugium of our Bildungsmanufaktur (“educational factory”) invite you into their shadow tent “Schattenzelt”.

Instead of being used as a projection screen for social discourses, the young people let their own stories and desires dance in the tent’s canopy.

Many of them come from countries where hospitality plays a major cultural role. A space of their own is created, self-designed and finally shared – everyone is invited to tea, snacks, conversation and shadow play.

Friday 28 April | 2 pm | S27 Courtyard

The shadow tent is part of our Shadow Census project. Parallel to the census survey, various groups at our house are dealing with their living conditions in Germany. They throw a spotlight on everyday experiences, on exclusion and the „shadowiness“ of what they experience, which is often difficult to put into words and escapes the coarse-meshed census.


“Schattenzensus” is funded by Fonds Soziokultur.
The “refugium LERNWERKSTÄTTEN” run on behalf of the Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.